TRADITION

1 (6)_edited.jpg

Das Handwerk liegt uns im Blut

Mit gerade einmal 25 Jahren gründete Thomas Michel 1990 die Fleischerei in seinem Heimatort Weitisberga und erfüllte sich einen lange gehegten Traum. Schon seine Großväter mütterlicherseits und väterlicherseits waren als Fleischermeister dem Handwerk verschrieben gewesen und in der Region bekannt, ebenso sein Vater, der als Hausschlachter durch die umliegenden Dörfer gezogen war.

IMG-20190730-WA0003.jpg

Zurück in die Zukunft

Die bewährten Rezepturen der Großväter Adolf Michel und Rudolf Fleischmann kommen auch heute noch zum Einsatz. Schon sie verliehen der Wurst das Aroma mit edlen Gewürzen und legten dabei großen Wert auf eine fachgerechte handwerkliche Herstellungspraxis. Nun tritt auch Thomas‘ Sohn in die urgroßväterlichen Fußstapfen und lernt den Beruf des Fleischers.

produktion_edited.jpg

Zeitenwende

Der politische Umbruch 1989 und 1990 war eine Zerreißprobe für den gerade in der Entstehung begriffenen Betrieb. Unter sozialistischen Bedingungen war es äußerst schwierig, eine Scheune zur Produktionsstätte umzubauen. Nur mit einem glücklichen Händchen, Erfindergeist und Optimismus war es uns möglich, die benötigten Maschinen, die größtenteils aus der Vorkriegsproduktion stammten, aus sämtlichen Teilen der ehemaligen DDR zusammenzutragen.

Hilfe, eine Schlange – eine Kundenschlange

Durch die Öffnung der innerdeutschen Grenzen und die Währungsunion war die Zukunft unseres Betriebs kurz ungewiss. Doch schnell überzeugten unsere handwerkliche Qualität vereint mit bewährten traditionellen Rezepturen und führten zu langen Warteschlangen im Hauptgeschäft und auf dem Saalfelder Wochenmarkt – bis heute.